lcsútdoboz befindet sich 50 km von Budapest entfernt, im Váli-Tal. Die Siedlung bekam ihren Namen von Personennamen, mit ungarischer Benennung. Zwischen 1222 und 1550 kommt sie in den Urkunden unter den Namen Shut vor. In den Türkenzeiten wurde sie verwüstet, es wurde ein dürres Gebiet. Zu Anfang des XIX Jh. gehörte sie als "Acsai Uradalom" (Herrschaftgebiet Acsa) zu den Gütern der Kirche.

Vor dem zweiten Weltkrieg war es als Zentrum der Bodenbesitzes der Habsburger in Ungarn bekannt. Nach einem Landgut-Austausch ging das Gebiet 1818 mit einer Königlichen Schenkungsurkunde in das Eigentum von József Nádor (Nádor: Pfalzgraf, alter ung. Titel) über. Damit wurde er Eigentümer des Bodenbesitzes in Alcsút. Nádor hat die vorteilhaften Gegebenheiten des Tales am Fuße des Berges Vértes entdeckt.
Nach dem Aufbau des Schlosses 1819-1827 fing er mit der Gestaltung des umgebendend Gartens im englischen Stil an. Durch seine Wohltaten brachte er Blüte und Entwicklung ins Leben des Dorfes.

Der Schlossgarten fungiert heute als Arboretum der pflanzlichen Raritäten und wird häufig von Naturfreunden besucht.

as wohlgefällige Gebäude in der Dorfmitte wurde vom Erzherzog gebaut, er hat sich auch um das Betreiben als Katholische Knabenschule gekümmert.

Nach dem zweiten Weltkrieg war es Staatseigentum, aber nach dem Systemwechsel wurde es wieder Eigentum der katholischen Kirche. Später ging es in Privateigentum über.

Der totale Untergang wurden durch die Restaurationsarbeiten 1998 verhindert. Die Instandsetzung wurde 2002 beendet.

Der Besitzer strebt nach Schutz und Erhaltung des Gebäudes. Nicht nur nach einem schönen Zustand, sondern auch für das Wohl der Umgebung, dem Willen der Vorgänger gemäß.

Das Gebäude stammt aus dem 1880-er Jahren und ist mit antiken und Stilmöbeln eingerichtet. Heute wird es in Rahmen eines Familienunternehmens benutzt.

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